Dringender Spendenaufruf für Junus

Helft uns, Junus zu helfen!

Der erst zweijährige Kangalrüde Junus, der bereits seit über 1,5 Jahren auf meiner Pflegestelle lebt, bekam vor wenigen Wochen eine schlimme Diagnose: Autoimmunhämolytische Anemie

Es handelt sich hierbei um eine unheilbare Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem die roten Blutkörperchen zerstört.

Diese Diagnose hat uns alle schwer und vor allem überraschend getroffen, da der stattliche Rüde sich natürlich herdenschutzhundtypisch erstmal nichts anmerken lies und er dann innerhalb von 2 Wochen bereits extrem abgebaut hat.
Aufgrund des derzeit noch ungeklärten und stetigen Gewichtsverlusts von mittlerweile fast 15kg ist Junus gerade nur noch ein Schatten seiner selbst - mager, eingefallen, schlapp.

Eine besonders Ernährung ist derzeit absolut unerlässlich.
Gerade wird er mit Tabletten eingestellt, ob das anschlägt, ist fraglich.
Zudem kommen wöchentliche Blutkontrollen, Ultraschall, etc.

All das ist nicht nur extrem betreuungsintensiv sondern auch sehr kostspielig, insbesondere bei sehr großen Hunden.

Ein ganz besonderer Dank meinerseits geht an die Tierarztpraxis im Pfaffental, die sich so sehr engagieren und helfen, wo es nur geht.

Wir würden uns über Patenschaften und/oder Geldspenden für Junus freuen. 
Wenn Sie sich für eine Patenschaft interessieren oder spenden möchten, wenden Sie sich bitte an das Tierheim Saarbrücken oder spenden Sie mit dem Betreff "Junus" an:

BIC: SAKSDE55XXX
Sparkasse Saarbrücken
IBAN DE51 5905 0101 0000 0763 15
Kontoinhaber: Tierschutzverein Saarbrücken

Konto für Patenschaften Hunde:
BIC SAKSDE55XXX
Sparkasse Saarbrücken
IBAN DE78 5905 0101 0098 1247 87
Kontoinhaber: Tierschutzverein Saarbrücken








 

Alter Hund, Na und?

Alte Hunde sind anstrengend, eigensinnig, krank, kosten Geld und leben ja eh nicht mehr lange... 
Dann doch lieber einen jungen Hund, oder?
Hierzu möchte ich Ihnen eine kleine Geschichte von meinem Seelenhund Lester erzählen. Lester wurde fast 12Jahre alt. Und es waren 12 fantastische Jahre! Ein alter Hund ist etwas so wunderbares!
Natürlich gab es auch Rückschläge:
Im Alter von 7 Jahren wurde bei ihm das Cushing Syndrom festgestellt, ein Microtumor, durch den dauerhaft unkontrolliert Cortisol produziert wird. Seit diesem Zeitpunkt wurde Lester mit Vetoryl behandelt, einem Medikament, welches in der Krebstherapie angewandt wird. Die Behandlung war teuer - für mich selbstverständlich. Alle 3 Monate zum Check-Up? Logisch! Wie lange er noch leben würde war ungewiss. Wir genossen die gemeinsame Zeit nun um so mehr:
Urlaube am Meer, denn Lester liebte Wasser. Für die kleine Abkühlung zwischendurch, gab es jedes Jahr einen neuen Privatpool im Garten. 
Altersbedingt kam irgendwann Spondylose dazu, eine degenerative Veränderung der Wirbelsäule. Also gingen wir zur Physio, manchmal 2x die Woche, und machten Laser- und Blutegelbehandlungen und natürlich Unterwasserlaufband. Auch das war wieder ein großer Kostenfaktor, aber es lohnte sich - jeden Tag! Auch durch die tolle Behandlung von Tierphysio Saarpfalz waren Lesters letzte Jahre weitgehend schmerzfrei. Schwimmen im See wurde schwieriger, denn der Po wollte nicht mehr recht oben bleiben. Also gab es eine Schwimmweste - ganz klar! Im Herbst und Winter half ein Mäntelchen den Bewegungsapparat beim Gassi gehen schön warm zu halten.In den letzten Jahren kam eine Kehlkopflähmung dazu, Lester konnte schon bei kleiner Anstrengung kurzfristig nicht mehr richtig atmen. Zeit für den Rentner-Ferrari! Spazieren gehen wurde zu Spazieren fahren, wenn er nicht mehr konnte. 
Irgendwann kam der Tag an dem klar war, ich muß ihn gehen lassen. Und es war ein harter Tag, einer meiner Härtesten bisher. Doch ich weiß, daß er mich täglich begleitet - mein Herzenshund!

Gerade alte Hunde geben so viel. Sie wissen wie's läuft, sind entspannt, dankbar - einfach soooo angenehm! Und auch wenn man einmal mehr zum Tierarzt muß oder sich das ein oder andere Gimmik anschafft, ist es das nicht wert? Ich bin mir sicher!
Im Tierschutz sitzen so viele ältere Hunde - bitte lehnen Sie sie nicht ab, nur weil sie alt sind! Genießen Sie die Zeit, die Sie gemeimsam haben - egal ob 2 oder 12 Jahre!



Jeder Jeck ist anders oder: Die Prinzessin und der Eisbär

Zwischen Kenzie und Juri liegen ganze 42kg, viel Verständnis und Respekt der Zweibeiner macht ein gutes Auskommen dennoch möglich. 

 Das ist leider nicht immer so, denn Klischees beherrschen auch die Hundeszene:

 - jeder kleine Hund ist verwöhnt

 

 - Wuschelhunde sind immer nett und lammfromm
 - schwarze Hunde sind böse und "Kampfhunde" sowie immer
- Kleinhundbesitzer sind viel zu ängstlich und Besitzer großer Hunde respektlos
 .... 

 

 

 

Ja, Kenzie ist vielleicht eine kleine Prinzessin, aber Juri ganz sicher kein netter Eisbär. Denn Juri ist ein südrussicher Owtscharka und damit ein Herdenschutzhund. Juri ist gut sozialisiert und hat Kenzie ihren Raum gelassen. Dennoch sollte man insbesondere solche Konstellationen genau beobachten. Juri könnte Kenzie allein durch sein Gewicht leicht verletzen.

 

Kleinhundbesitzer sind oft vorsichtig und das ist meiner Meinung nach auch völlig berechtigt. "Der tut nichts" oder "Die machen das unter sich aus" sind Sprüche, die es wirklich nicht besser machen.

Viel schöner wäre es doch, wenn hier mehr Respekt vorherrschen würden.

 

 

 

Wenn Ihr Hund vorbricht, was ja durchaus mal passieren kann, seien Sie höflich und entschuldigen Sie sich. 

Wenn Sie auf ängstliche Menschen treffen, leinen Sie Ihren Hund an und halten Sie Abstand. 

Wenn Sie auf andere Hunde treffen und auch wenn sie extrem knuffig aussehen, achten Sie darauf, ob der Hund Kontakt zu Ihnen aufnehmen MÖCHTE. 

 

Wenn Sie Angst vor Hunden haben und auf einen Hund treffen, bewahren Sie Ruhe und seien Sie trotzdem höflich. Schreien, Fluchen, Fuchteln,... nützen Ihnen tendenziell wenig. 

Bitte nehmen Sie Rücksicht!

 

 




Hunde mit Jobs oder: Was unsere Vierbeiner Unglaubliches leisten 

Haben Sie sich mal Gedanken darüber gemacht, was unsere Hunde leisten? Gerade arbeitende Hunde werden so oft unterschätzt oder eben einfach NICHT geschätzt. Es scheint für viele Menschen selbstverständlich, dass sie das tun was sie tun sollen. Aber ist es das?!

Angefangen mit Bürohunden - Ja, auch die haben einen Job ☝️! Über viele Stunden ruhig liegen bleiben, auch wenn Lieferanten kommen, Kollegen reinplatzen... -> absolut unterschätzt.

Über Polizeihunde, Social Support Dogs oder Blindenführhunde - Absolut unterschätzt. "Die haben ja eine Ausbildung", "Dafür sind die ja da".... Von wegen ☝️! Ein Hund, der selbstständig Aufzüge für seinen Besitzer sucht, Gefahren erkennt und zuverlässig anzeigt, eine Maße an Kommandos differenziert erfasst und umsetzt.... - ich finde das immer wieder unfassbar großartig!

Zu Herdenschutzhunden - Bellen, vertreiben und im Zweifel verteidigen - auch das ist ein Job ☝️! Abwertende Blicke und dumme Kommentare von Passanten inklusive 😉.


 
 
 
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