"Du kommst hier net rein!" - Vom Umgang und Training von Hunden mit ausgeprägtem Schutztrieb


Angeborene Verhaltensweisen mancher Rassen wie z.B. Territorialverhalten, Schutztrieb etc waren zur ursprünglichen Zucht diverser Rassen erwünscht, sind es oft in der heutigen Haltung aber nicht mehr. Natürlich sollte man bei der Auswahl seines Hundes, wenn dieses Verhalten nicht in sein Umfeld passt, beachten und einen passenden Hundetyp für sich auswählen, aber manchmal kommt es eben anders als man denkt. Zum Beispiel wenn der Retriever-Aussie-Mix einen rasseuntypischen ausgeprägten Schutztrieb hat oder sich der Labbi als Ca de Bestia entpuppt.

Meiner Meinung nach sollte man nicht versuchen diese Verhaltensweisen rauszutrainieren, sondern mit ihnen arbeiten. Ersteres ist sowieso eher schwierig bzw. bei herdenschutzhundartigen Rassen quasi unmöglich. Wichtig ist mir und das ist auch mein Trainingsansatz, daß der Halter den Hund im Griff hat, sprich der Hund darf verbellen, schützen etc solange es für den Menschen ok ist und natürlich niemand gefährdet ist. Gerade ein Hund mit Schutztrieb muß vom Halter handlebar sein. Welchen Weg man hier im Training geht, ist von Hund zu Hund unterschiedlich und muß individuell abgestimmt werden. Was kann / will der Halter leisten, was macht für den Hund Sinn....

 


 
 
 
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